Im Vergleich zu den Nachbarn: Das Autoverse ist ein pancomputationalistischer Monismus, unterscheidet sich jedoch von Varianten der Digitalphysik und der Simulationshypothese dadurch, dass es das Substrat vollständig entfernt – Berechnung ist substratneutrale Zustandsabfolge (diskret oder kontinuierlich), keine Symbolmanipulation auf einem Wirt. Es handelt sich weder um Idealismus (der Geist ist nicht fundamental, sondern nur ein Regime hoher Reflexivität) noch um Standard-Physikalismus (es nimmt Berechnung statt Materie als Primitiv und gewinnt Materie als persistentes Regelmuster zurück). Gegen den Einwand der Trivialität behauptet er nicht, dass sich alles trivial berechnen lässt; er behauptet, dass Berechnung das ist, worin das Existieren besteht, und schließt nur das kausal träge und zustandslose aus – was, da es in keiner Abfolge Spuren hinterlässt, keinen Anspruch auf das Prädikat „existiert“ hat.
Die bekannten Schwachstellen sind explizit und offen: das Fehlen neuartiger empirischer Vorhersagen (verteidigt als das eigentliche Merkmal einer Ontologie, bewertet nach Kohärenz und Parsimonie, nicht nach Vorhersagekraft); die Abhängigkeit der Bewusstseinskonzeption von einer umstrittenen Identitätsbehauptung; die kompatibilistische Behandlung von Handlungsfähigkeit, die offen zugegeben statt verschleiert wird; und die Überbrückung der Ist-Soll-Kluft durch den Standpunkt jedes Prozesses, der ein Interesse daran hat, nicht durch Schlussfolgerung allein aus Fakten. Determinismus und absteigende Kausalität werden in Einklang gebracht, indem Kausalität auf höherer Ebene als skalierungsrelative Kompressibilität eines zugrunde liegenden Prozesses behandelt wird, nicht als zweite Kraft.
Die Grenze ist offen: Welche Minimalregel löst den Keim, und warum führt eine Auflösung zu einem strukturierten Kosmos statt zu Rauschen, bleibt offen.
Diese Offenheit ist kein Mangel, der behoben werden muss, sondern die eigene Methode der Lehre, die sichtbar gemacht wird – eine auf ersten Prinzipien basierende, in sich geschlossene Ontologie, die ihren lokalen Rahmen verortet, erklärt, was sie nicht ableiten kann, und den kontingenten Inhalt der Computos der Untersuchung überlässt, deren Inbegriff sie selbst ist.